Cuba

Unterwegs nach Viñales

Februar 19, 2017

Nach einer Woche in Havanna konnte ich es kaum erwarten, endlich aus der Stadt heraus zu kommen. Ich freute mich also schon riesig auf den Start meiner Tour. Im Hotel in der Stadt traf ich auf meine Gruppe, mit der ich dann für eine Woche durch das Land reisen sollte. Von 20 bis 35 Jahren, aus Norwegen, Schweden, England, Schweiz…Der Start war schon einmal vielversprechend.

Und mit dem modernsten Bus, den ich je auf so einer Tour gesehen habe. Was ein Kontrast zu den Schrottkarren!

Auf geht’s nach Viñales

Das erste Ziel war Viñales, ca. 3 Stunden von Havanna entfernt.

Unterwegs hielten wir in Las Terrazas. Ein kleiner Ort, der sich selbstständig versorgt. Ähnlich wie die Reisfelder in Bali, sind auch hier Terrassen angelegt worden. Es ist ein kleines Paradies im Nirgendwo.

 

Wenn die nächste Tankstelle zu weit entfernt ist…

Und weiter ging es…

Mural de la Prehistoria

Um 1960 wurde diese Felswand vom mexikanischen Künstler Diego Rivera bemalt. 120 Meter hoch und 160 Meter breit, soll diese Wand die Evolutionsgeschichte Kubas zeigen. Ich hab nur ein paar bunte Dinos gesehen. Oh, dafür gab es aber auch einen der besten Pina Coladas der ganzen Insel!

Getoppt wurde dies durch das Abendessen. Unser Tourguide führte uns auf eine Dachterrasse, auf der wir mit einem Buffet verwöhnt wurden. Nach dem Kulturschock in Havanna war es ein krasser Gegensatz!

Mir fällt gerade auf, dass ich gar nicht viele Bilder, also eigentlich keins, der Stadt habe. Aber darauf hättest Du eh nur Massen an Touristen gesehen. Wenn Du in Kuba unterwegs bist, kannst Du Dich schon mal auf die Massen an Touristen freuen. Ist ein Ort etwas beliebter, bist Du niemals allein! Ist auch noch ein Kreuzfahrtschiff in der Nähe, liegt das Verhältnis Kubaner – Tourist wahrscheinlich bei 1 zu 10 und der Altersdurchschnitt bei 70!

Während ich in Vibora noch mit Pesos bezahlen konnte, gab es jetzt nur noch CUC.

Aber dafür hat man eben auch eine tolle Landschaft zu Gesicht bekommen! Auch wenn Touristenmassen nerven, es gibt eben immer auch einen Grund, warum es so viele davon an einen Ort verschlägt…

Das war ein guter Auftakt für die Tour durch Kuba. 2 Nächte schliefen wir bei einer Gastfamilie.

Michele, unser Tourguide, musste uns nicht nur alles zeigen, sondern auch viele Fragen von mir über sich ergehen lassen. Ich war immer noch auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, die Havanna hinterlassen hatte.

Was er zu sagen hatte, liest Du im nächsten Beitrag!

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