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Inception auf der Big Island von Hawaii

November 3, 2017
Big Island Hawaii

Nein, ich war nicht schon wieder in einem Filmset gelandet. Aber das Drehbuch hätte nicht besser sein können.  Denn auf der Big Island war ich im Traum vom Traum meines Traumes. Kannst Du mir folgen?

Die Weltreise ist der größte Traum, den ich seit Jahren hatte und seit Januar leben darf. Hawaii ist der Traum im Traum. Denn dieses Ziel ist eben genau das. Einfach perfekt und wunderschön. Und dann hatte ich da noch eine letzte Wunschvorstellung… In meinem Traumauto, einem Jeep Wrangler, wollte ich die Küste Hawaiis entlang fahren. Auf der einen Seite der Vulkan, auf der anderen das Meer. Und man soll sich ja auch ab und an etwas gönnen, oder?

Super aufgeregt stieg ich in Kona aus dem Flieger und konnte Jill gar nicht schnell genug zu den Mietautos zerren. Und tadaaaaa:

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Mit Delfinen entlang der Na Pali Küste von Kauai

November 1, 2017
Na Pali Coast Kauai Hawaii

Wie angekündigt, hier also das absolute Highlight von Kauai: Die Na Pali Küste.

Und wie sieht man eine Küste am besten? Natürlich vom Wasser aus. Also stiegen wir kurzerhand in den Katamaran und nach kurzer Fahrt gab es eine tolle Überraschung. Wir trafen auf eine Gruppe Spinnerdelfine. Also vom englischen Wort „to spin“, sich drehen. Die haben keinen an der Meise. Wobei nicht ganz klar ist, warum sie aus dem Wasser springen und sich blitzschnell um die eigene Achse drehen, bevor sie wieder ins Wasser fallen. „Weil sie’s können“-so die fachkundige Antwort unseres Skippers.

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Kauai, die Garteninsel von Hawaii

Oktober 30, 2017
Waimea Canyon Kauai Hawaii

Nachdem wir also Oahu ausgiebig erkundet hatten, ging es im Flieger in nur 45 Minuten zur kleinen Insel nebenan: Kauai.

Erste Station: Car Rentals. Denn auf Kauai geht ohne Auto gar nichts! Ab in den kleinen Flitzer und auf zum AirBNB. Das ist schon der nächste Tipp. Vergiss die überteuerten Hotels auf Hawaii. Es wimmelt nur so vor AirBNB Angeboten.

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Diese 9 Highlights von Oahu darfst Du auf keinen Fall verpassen!

Oktober 27, 2017

Was ist das beste, was Du auf Oahu machen kannst? Miete ein Auto!

Denn der öffentliche Verkehr auf den Inseln von Hawaii ist furchtbar und Du brauchst ewig, um von A nach B zu kommen. Nach ein paar Tagen am Strand stiegen wir also auch ins Auto und fuhren kreuz und quer über die Insel.

Und das entdeckten wir dabei:

1. Waimanalo Beach

Vom Sightseeing abgesehen, war Beach Hopping unsere Lieblingsbeschäftigung. Wir sind einfach an der Küste entlang gefahren und haben einen Strand nach dem anderen abgeklappert. Der Waimanalo Beach war unser absolutes Highlight. Kaum Leute, ein Lifeguard passt auf, kostenloser Parkplatz inkl. Toiletten direkt davor und eben dieser Strand:

Erwischt…

2. Ho’omaluhia Botanical Garden

Der Botanische Garten wurde schon nach wenigen Minuten zu unserem absoluten Highlight. Ein Pfad führt Dich durch den Garten und kleine Schilder an den Pflanzen verraten Dir deren Namen.

Es gibt auch ein paar Tische, die zum Picknick einladen. Also bring Dir etwas zu essen mit und verbringe Deine Mittagspause dort.

Der See in der Mitte des Gartens wimmelt nur so vor Goldfischen.

Adresse:

Eintritt und Parken kostenfrei

3. Nu‘uanu Pali Lookout

Stell Dich auf Wind ein. Viel Wind! Es zieht dort oben mächtig. Dafür wirst Du aber mit einer tollen Aussicht auf die Ostküste Oahus belohnt. Das man für den kurzen Halt ein Parkticket ziehen muss, ist etwas lächerlich. Aber gut, 3 USD sind für die Aussicht schon nicht schlecht!

Adresse:

Eintritt kostenfrei, Parkticket 3 USD

4. Pearl Harbour

Natürlich muss bei einem Besuch der Insel Oahu auch ein wenig Kultur und damit ein Abstecher zum Pearl Harbour auf dem Programm stehen. Will man zum Museum oder in bzw. auf das U-Boot, muss man extra zahlen.

Adresse:

Eintritt und Parkplatz kostenfrei

5. Manoa Falls

Am Parkplatz angekommen, geht es in ca. 30 Minuten zum Wasserfall. Der Weg dorthin führt gefühlt durch einen Dschungel. Mal verschlungene Wurzeln, dann wieder ein kleiner Bambuswald. Es war wie in einer anderen Welt.

Der Wasserfall selbst ist eher klein und wenig atemberaubend. Der Pool davor ist abgesperrt und eigentlich ist schwimmen verboten. Natürlich sprangen ein paar Touris trotzdem rein.

Auch wenn ich vom Wasserfall etwas enttäuscht war, so war der Hike durch das grüne Dickicht den Weg mehr als Wert und ich würde ihn sofort wieder machen! Ach, Moskitospray nicht vergessen!

Adresse Parkplatz:

Parkticket 5 USD, dort startet der Hike zum Wasserfall

6. Byodo-In Tempel

So sind eben die Amis… Lassen sich erst von den Japanern Pearl Harbour bombardieren und errichten dann nur ein paar Jahre später den Byodo-In Tempel- den Japanern zu Ehre. Vergeben und Vergessen?

Die Anlage ist dennoch wunderschön und sehr friedlich und einen Besuch definitiv wert.

Adresse:

Eintritt 5 USD/Person

7. Diamond Head

Den Diamond Head konnten wir bereits von unserem Balkon aus sehen. Hierfür konnten wir unser Auto auch stehen lassen, denn vom Strand geht man ca. 20 Minuten bis zum Eingang.

Der Hike zur Spitze des Diamond Heads dauert ca. 30 Minuten. Oben erwartet einen dann die tolle Aussicht auf Honolulu und die Südküste Oahus.

Diamond Head Rd, Honolulu

Eintritt 1 USD/ Person, wenn man zu Fuß ist, ansonsten zahlt man per Auto

8. Lāʻie Point

Dieser wunderschöne Aussichtspunkt befindet sich an der Nordküste Oahus.

Ein paar mutige springen dort auch von den Klippen. Bitte nicht nachmachen!

Hmmm, ob es mir hier wohl gefällt? 🙂

Adresse:

Kostenlose Parkplätze vor Ort

9. Shave Ice

Ich hatte ja keine Ahnung, dass Shave Ice unbedingt in mein Leben gehört! Wenn es auch kein Ort ist, so gehört es trotzdem in diese Liste!

In einer Maschine wird ein Eisblock so zerkleinert, dass er wie Schnee in einer Schale landet. Etwas zusammengedrückt wird schließlich zuckersüßer Sirup in allen möglichen Geschmacksrichtungen darüber gegossen. Wassermelone, Kokos und Mango waren meine Favoriten!

Nach ein paar Stunden in der Sonne einfach die beste Erfrischung überhaupt. Halte einfach Deine Augen nach einem Schild „Shave Ice“ offen. Die sind auf der ganzen Insel verteilt!

Adresse (eine von vielen):

Achte auch auf die Food Trucks unterwegs, vor allem an den Stränden (oder wie auf dem letzten Bild beim Diamond Head) findest Du sie.

Kosten ca. 5 USD

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Wie mein Traum von Hawaii in Erfüllung ging, wenn auch mit einer Ernüchterung

Oktober 26, 2017

In meiner Bucket List habe ich bereits erwähnt, dass Hawaii an Nummer 1 steht. So offen ich für alle Ziele der Welt bin, so sehr habe ich mich auch auf die Inselgruppe im Pazifik gefreut. Nach über acht Monaten Weltreise kam ich nun bei meinem Traumziel an.

Jill und ich landeten am späten Abend in Honolulu und wollten uns nur noch kurz die Umgebung ansehen. Doch das sorgte für einen kleinen Tiefschlag, der mich vom Traum Hawaii wieder zurück zur Realität holte.

Honolulu, bzw. Waikiki ist ohne Übertreibung ein kleiner Alptraum. Ein riesiges Hotel neben dem anderen, dazwischen ein Shop nach dem anderen. Aber auch nichts gibt einem das Gefühl eines süßen Küstenortes. Alles fühlte sich künstlich an.

Bei Nacht lenkten natürlich alle Lichter die Aufmerksamkeit auf diese künstliche Welt. Oh je, hatte ich meine Erwartungen viel zu hoch geschraubt?

Am nächsten Morgen sah die Welt zum Glück schon ganz anders aus. Wir waren am Rand von Waikiki untergekommen. Damit also ein wenig vom Trubel entfernt und den schöneren Abschnitt vom Strand hatten wir auch vor der Nase. Als wir das erste Mal ins Wasser sprangen, machte sich dann doch wieder die Vorfreude auf die Inseln breit.

Noch dazu kam, dass ich einen Punkt meiner Bucket List abhaken konnte: Ich ging vor der Küste Hawaiis surfen. Also gut, ich probierte es. Als ich mir dann nach einem Waschgang in der Welle den Fuß an dem scharfen Korallenriff unter mir zerschürfte und den Kopf am Brett stieß, beendete das den ersten Versuch… Aber immerhin habe ich den Fotobeweis…

Mit ein paar Leuten aus dem Hostel fuhren wir am nächsten Tag die Nordküste ab.

Und da war dann auch genau das Hawaii, das ich so oft gesehen und gesucht hatte. Kleine Dörfer, Cafés, Food Trucks, Surfer und menschenleere Strände mit atemberaubender Kulisse warteten auf uns.

Hier waren wir bei Giovannis. Dem berühmtesten aller Food Trucks. Schon beim näher kommen, riecht man nichts als Knoblauch. Die Shrimps waren mit 15 USD nicht gerade billig, aber mega lecker!

Pünktlich zum Sonnenuntergang und zur „Hula-Show“ waren wir wieder zurück.

Waikiki war zwar unser Schlafplatz, das echte Hawaii findet man aber überall, nur nicht dort. Darum mieteten wir uns auch ein Auto und entdeckten die Insel auf eigene Faust. Und Oahu hat so viel zu bieten. Das siehst Du dann im nächsten Beitrag!