San Blas Adventures Teil 1 – So kommst Du am besten von Panama nach Kolumbien

Mai 2, 2017

Zurück in Panama City hieß es zunächst Abschied nehmen. Gabs Urlaub war vorbei und es ging für ihn wieder nach Kanada. Doch lange allein war ich nicht.

Mein San Blas Adventure stand bevor. Mit 26 weiteren Leuten sollte ich die nächsten 4 Tage ein ganz besonderes Abenteuer erleben: Einsame Inseln, ein ganz besonderes Volk, Schlafen in Hängematten und fast ein Schiffbruch mitten im Meer. Aber zurück zum Anfang!

Wie kommt man am besten von Panama nach Kolumbien?

Auch wenn Panama und Kolumbien miteinander verbunden sind, so kann man nicht einfach den Landweg nehmen und über die Grenze gehen. Es gibt keine Straßen, nur Dschungel, Guerilla und Drogen. Da muss ich nicht unbedingt durch. Also entweder in ein Flugzeug oder ein Boot steigen. Letzteres klang doch viel spannender. Aber die Recherche nach dem passenden Boot stellte sich als sehr mühsam heraus! Wenn man sich die Segeltrips genauer anschaut, vergeht einem schnell die Lust. Die ersten Tage schippert man noch um die San Blas Inseln herum. So weit, so gut. Doch dann verbringt man 2 Tage auf dem offenen Meer. Da die Wellen dort so stark sind, kann man sich bei der Buchung direkt einen Platz zum Übergeben an der Reling reservieren. Außerdem ist das Internet voll von Horrorgeschichten, a la „der Kapitän war nur betrunken“, „das Boot war in einem grauenvollen Zustand“ oder „wir haben uns entweder gelangweilt oder vor Übelkeit in der Kabine versteckt“. Zu jedem Boot gab es eine andere Horrorgeschichte. Wie soll man sich da denn bitte entscheiden?

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Durchatmen im Valle de Anton

Mai 1, 2017

Auf dem Weg von El Farallon in das Valle de Anton

Es ging also zum Valle de Anton. Und wie kommen wir jetzt dahin?

Ganz einfach: An die Straße stellen und in den nächsten Bus einsteigen! Na gut, es waren insgesamt 3… Zuerst mit einem Minibus von El Farallon zum Panamerikanischen Highway. Da es keine Haltestellen gibt, wartet man einfach an Ort und Stelle, bis der nächste Bus vorbei kommt. Der kostete nicht einmal 1 $ und mit „Parada por favor“ brachten wir den Fahrer an unserem Ziel zum Anhalten.

Dann haben wir einen der großen Reisebusse ebenfalls durch Handzeichen angehalten und dem Fahrer gesagt, dass wir in Las Uvas aussteigen wollen. Das war die Kreuzung, an der es ins Valle de Anton geht. Dort angekommen, wechselten wir nur die Straßenseite und schon kam wieder ein typischer Minibus. Sein Ziel war unschwer zu erkennen: Bei diesen Colectivos steht das Endziel auf der Windschutzscheibe.

Und nicht wundern, wenn unterwegs die Tür mal wieder offen bleibt… In den Colectivos gibt es neben dem Fahrer auch immer eine Person, die an der Tür steht. So konnten wir beim Einsteigen auch fragen, ob wir auch im richtigen Bus sind. Erst am Ziel bezahlt man den Fahrpreis.

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Mitten im Nirgendwo von Panama

April 27, 2017

Nach Panama City ging es für Gab und mich wieder an die Pazifikküste. Surfen, Pina Coladas und nette Restaurants standen auf unserer Wunschliste. Mit diesem Hintergedanken ging es am Albrook Terminal mit dem Bus für nur 3$ nach El Palmar. Das beste an der Busfahrt war definitiv das Unterhaltungsprogramm. Sie spielten meinen Lieblingsfilm „Ziemlich beste Freunde“. Natürlich auf Spanisch…Dos Amigos. „Leider“ kamen wir schon nach 1 Stunde und vor meiner Lieblingsszene (keine Arme, keine Schokolade) an unserem Zielort an.

Na gut, nicht ganz. Wir wurden mitten auf dem Panamerikanischen Highway herausgelassen.

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Panama City – Was Du sehen musst und was Du Dir sparen kannst!

April 25, 2017

Nach langer Zeit war ich also wieder in einer Großstadt angekommen –Panama City. Schon von weitem begrüßten uns die vielen Hochhäuser. Und ein Container aus Hamburg! Wie schon in Costa Rica wurde ich mal wieder mit einem Stück Heimat Willkommen geheißen. Ich hatte noch ein paar Tage totzuschlagen, bevor mich Gab besuchen würde und wir uns wieder auf dem Weg zur Pazifikküste machen. Dabei fand ich schnell heraus, was sich wirklich lohnt und was eher nicht. Auch wenn Panama City eine große Stadt ist, die wirklichen Highlights hast Du schnell abgehakt. Planst Du also nur einen Zwischenstopp ein, schau Dir das an:

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Unterwegs nach Panama City

April 24, 2017

Der Vorteil am Alleinreisen ist, dass man selbst entscheiden kann, wann man wo hinfährt.

Der Nachteil am Alleinreisen ist, dass sich diese Entscheidungen nicht immer als richtig herausstellen.

Wieder einmal musste ich mich also von den Jungs verabschieden. Nach Bocas del Toro wollte ich nun so langsam in Richtung Panama City fahren. Mein neuer, kanadischer Travelbuddy Gabriel würde bald nach Panama City kommen, um nochmal 10 Tage mit mir durch das Land zu reisen.

Von Bocas del Toro nach Boquete

Damit es nicht so eine lange Strecke für mich ist, machte ich halt in Boquete.

Für 28 $ konnte ich den Shuttle von meinem Hostel aus buchen. Erst ging es wieder mit dem Boot nach Almirante und dann mit einem Minivan nach Boquete, wo ich mit 2 weiteren Personen direkt vorm Hostel abgesetzt wurde.

Doch was kann man dort nun anstellen? Hhhmm, eigentlich nichts anderes als wandern gehen. Wie gut, dass das nicht wirklich auf meiner Liste der Lieblingsbeschäftigungen steht. Und nach dazu kam, dass ich nach den ereignisreichen letzten Tagen nicht wirklich die Lust hatte, mich um etwas zu kümmern.

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Ein Café mitten im Dschungel von Bastimentos

April 22, 2017

Auf der kleinen Insel Bastimentos bekamen wir den Tipp, den Strand Wizard Beach zu erkunden. Dafür mussten wir aber einmal quer über die Insel klettern.

Auf einem kleinen Pfad ging es gefühlt durch den Dschungel. Wie gut, dass ich nicht allein war. So ganz geheuer war mir das ab und an nicht. Aber wir trafen zwischendurch auf 2 Polizisten, die zumindest das Gefühl vermittelt haben, sicher zu sein. Wobei die auch nur gelangweilt herumstanden…

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