Mit dem Bus durch Mexico City

Februar 28, 2017

Der Start in Mexiko war also doch nicht so schlimm, wie ich es mir noch in Havanna ausgemalt hatte. Tolle Mitarbeiter und Gäste im Hostel haben mir die Ankunft mehr als versüßt! Für die Free Walking Tour konnte ich mittags gerade noch genug Energie aufbringen (die Nacht davor hatte ich nicht geschlafen, da ich um 2 auf dem Flughafen sein musste). Ich war jedoch zu kaputt und zu faul, um Fotos zu machen. Perfekt, wenn man einen Reiseblog schreibt –  ich weiß…

Dafür musste ich danach direkt für einen Mittagsschlaf ins Bett. Ohrstöpsel rein, nach oben ins Doppelstockbett krabbeln und ab ins Land der Träume. Abends reichte meine Energie dann noch aus, um es mir auf der großen Terrasse des Hostels gemütlich zu machen und den anderen Gästen zu lauschen. Da war es, mir zurück im Bett, auch mehr als egal, wie laut es war. Oh wie schön Schlaf doch sein kann.

Ausgeschlafen und wieder motiviert etwas zu sehen, führte mich mein erstes Ziel aber in ein Café. Nach 2 Wochen grausamer Abstinenz, wollte ich endlich wieder vernünftigen Kaffee trinken. Auch wenn Kuba für den Kaffee bekannt sein soll, habe ich davon nichts gemerkt. Den guten Kaffee exportieren sie wohl komplett. Gut, ich trinke ihn auch mit Milch und auf Kuba gab es ihn nur in Pulverform… Mein mexikanischer Name ist übrigens Nayin!

Hellwach entschied ich mich dann für eine Bustour. Ich weiß, mega touristisch. Im Hostel habe ich dafür auch leicht verächtliche Bicke geerntet. Das war mir aber egal. Bei so einer riesigen Stadt wie Mexiko City lohnt sich so eine Tour einfach. In der kurzen Zeit hätte ich niemals so viel gesehen, wie in den 2 Stunden im Bus. Es kostete auch nur ca. 7,50 Euro. Ganz entspannt konnte ich also mehr als nur mein Viertel entdecken.

Zuerst gab es jedoch ein gewohntes Bild aus Kuba. Wifi im Park, da müssen eben auch die Polizisten schnell was posten! Und Fidel ist eben überall.

Und jetzt lehn Dich zurück und fahr mit mir durch die Stadt…

Zócalo – das Zentrum Mexico Citys

Palacio de Bellas Artes

Hemicolo a Benito Juarez

 

Die Paseo de la Reforma entlang, an Kolumbus vorbei…

Wenn Valentinstag ist…

El Ángel de la Independencia

Beim Plaza de la República, umringt von modernen Hochhäusern!

Und was war mein erster Gedanke über Mexiko City?

Ich bin ein Stadtkind. Schon als Kind fand ich das Dorfleben langweilig. Es war also eigentlich kein Wunder, dass ich mich in der 20 Millionen Metropole pudelwohl fühlte. Gut, meine Atemwege sahen das anders. Und ich hatte mich noch über die Luft in Havanna beschwert. Jetzt hatte ich tatsächlich morgens Nasenbluten. Den Smog kann man eben doch nicht schön reden und schon gar nicht ignorieren…

Aber trotzdem habe ich jeden Tag genossen. Ein absolutes Highlight der anderen Art wartete am nächsten Tag auf mich.

Sei gespannt!

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