Hallo und auf Wiedersehen in Lima

Juni 20, 2017

Da war es also schon, das Ende meiner Gruppenreise.

Von nun an musste ich wieder alles selber organisieren. Oh nein, ich muss auch wieder im Doppelstockbett zu acht im Dorm schlafen. Zwei Wochen Pause von den Hostels und ich war schon verwöhnt. Wie war mein Passwort für Hostelworld nochmal?

Aber bevor der Abschied kam, genossen wir noch einen gemeinsamen Tag in Lima. Wie in einer Sardinenbüchse fuhren wir mit dem Bus in die Altstadt und liefen ziellos umher und genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Wir schlemmten auf dem Markt (nein, ich habe kein Meerschweinchen gegessen!) und machten Bekanntschaft mit dem coolsten Lama der Stadt.

An meine geliebten Faultiere in Costa Rica, ihr habt beim Titel „süßestes Tier“ ernste Konkurrenz bekommen. Stell Dir mal ein Faultier auf einem Lama vor. Oh Gott ich dreh durch…und schweife ab…

Als sich der letzte Abend mit meiner Gruppe dem Ende neigte, blieb mir zum Glück eine freudige Aussicht. Denn am nächsten Morgen holte mich mein peruanischer Travelbuddy Gino ab. Wir hatten uns vor 2 Jahren bei unserer Tour durch Südostasien kennen gelernt. Und wie lernt man Lima am besten kennen? Indem man von einem Local herumgeführt wird.

Ab ins Auto und pünktlich zur Wachablösung zum Plaza Mayor. Warum hinter Gittern? Weil uns die Wachen auf Sicherheitsabstand hielten.

Weiter ging es durch die Altstadt, Chinatown und schließlich ans Meer zum Love Park. Warum der so heißt, wird auch schnell klar.

Und was macht man an einem Samstag Abend in Lima? Natürlich als VIP feiern gehen!

Gino, ganz der Gentleman, brachte mich noch zum Flughafen und plauderte etwas aus dem Nähkästchen. Wie schon unser Tourguide berichtete auch er von Horrorstorys. So wurde ein Mädel überfallen und für ein Handy erschossen. Ein Handy!!! Es gibt eine „Mafia“ für Reisepässe. Und als wir kurz vorm Flughafen waren, sollte ich meine Tasche verstecken. Zu oft werden hier die Autofahrer überfallen.

Wie gut, dass ich all‘ die Geschichten erst hörte, als ich mich auf dem Weg nach Cusco machte. Die Tage zuvor fühlte ich mich doch eigentlich sehr sicher in der Stadt. Ohne Zwischenfälle schaffte ich es also in den Flieger und bereitete mich schon auf DAS Highlight schlechthin vor.

Machu Picchu ich komme!

 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply