Peru

Cusco, eine Höhenkrankheit und das Basislager des Machu Picchu

Juni 22, 2017

Willkommen in der Touristenhochburg Cusco

Nach vielen Bussen ging es für mich mal wieder in den Flieger. Cusco wartete auf mich, sollte es doch von hier zum Machu Picchu gehen.

Und genau so geht es auch Hunderten anderer Touristen. Die Stadt war nur so überlaufen von ihnen. Das lockt natürlich das Geschäft mit ihnen an. Ich konnte kaum irgendwohin gehen, ohne gefragt zu werden, ob ich nicht eine Massage möchte. Ich dachte, es wäre nur in Thailand so schlimm. Aber die Massagen schienen hier das Hauptgeschäft zu sein. Wobei mich diese Attraktion doch anlockte…

Zum Glück wurden hier Free Walking Touren angeboten, die ein wenig davon ablenkten. So konnte ich die schönen Seiten Cuscos entdecken.

Wenn die Höhenkrankheit zuschlägt

Was mich leider vom Genießen abhielt, war die Höhe der Stadt. Von 0 auf 3.500 Meter in einem Flug. Das konnte nicht gut gehen. Während ich am ersten Tag nur etwas müde war, wäre ich am zweiten Tag am liebsten im Bett geblieben. Mir war schlecht, schwindelig und die Motivation etwas zu unternehmen nicht mehr vorhanden. Ich habe es gerade so für 10 Minuten nach draußen geschafft, um einen Kaffee zu kaufen. Vielleicht hilft ja shoppen gehen? Wem steht es besser?

Nächster Halt: Machu Picchu

Aber Ausruhen und viel Wasser trinken waren zum Glück die richtige Therapie und am dritten Tag ging es mir wieder gut. Und dann fuhr ich mit dem Zug nach Aguas Calientes. Ich bezeichne den Ort mal als das Basislager des Machu Picchu.

Hier kommt nämlich jeder an, der die Inka-Stadt bewundern will. Da ich kein Hiking-Fan bin, ließ ich mich lieber 4 Stunden mit dem Zug durch die wunderbare Kulisse (vorbei an den sich quälenden Wanderern) zum Machu Picchu fahren. Im Vistadome gab es dafür extra große Fenster im Dach, sodass ich nichts von der Aussicht verpasste.

Es gab sogar ein paar Snacks, welche die ausgelassene Stimmung im Zug noch verbesserten. Wie schon am Flughafen der Galapagosinseln waren hier alle bester Laune. Aguas Calientes bot nicht allzu viel. Ein paar Restaurants, Hotels und doppelt so viele Souvenirshops kümmerten sich um die Touristen.

Aber der Ort war eh nur Nebensache für das, was am nächsten Tag auf mich wartete…

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